T 55/26 – 13. September 2026

Jüdisches Leben im Grindel

Bis zu ihrer Zerstörung 1938 (Abbruch 1939) befand sich direkt vor dem Abaton die größte Synagoge Hamburgs, die Bornplatzsynagoge. Zusammen mit der Talmud-Tora-Schule bildete sie das Zentrum jüdischen Lebens im Grindelviertel, in dem bis zu den Verfolgungen durch die Nationalsozialist*innen etwa die Hälfte der Hamburger
Jüdinnen und Juden lebte. Sie prägten mit ihren Institutionen und Geschäften den Stadtteil. Wir werden auf den Spuren jüdischen Lebens, die sich teilweise bis heute erhalten haben, durch das Grindelviertel gehen.

Datum Sonntag, 13. September 2026
Zeit 11:00 - 13:00
Referent Cornelia Manikowsky, Historikerin
Ort Josef-Carlebach-Platz, vor den Tafeln zur Erinnerung an die Bornplatzsynagoge
Kostenbeitrag 10,– €

Anmeldung erforderlich